Collection Robert

Aktivitäten seit 2001:

2001
Ausstellung im Museum Neuhaus:
- Zur Biographie der Maler Robert
- Philippe Robert, Baumstämme
- Herman de Vries, Herbarium
- Hughes Vaucher, Baumrinden, Fotografien


Erwerb des Hauses im Jorat bei Orvin.
Das von Léo-Paul Robert 1907-08 erbaute Haus mit Atelier konnte von seinen Nachkommen erworben werden und soll demnächst einer neuen kulturellen Nutzung zugeführt werden.

Gedächtnisausstellung zum 100. Geburtstag von Paul-André Robert im Haus im Jorat


2002
Ausstellung im Museum Neuhaus
und Publikation: Jonas David Labram – Vom Schönen der Natur
Jonas David Labram (1785-1852) war Aquarellist und Lithograph und schuf treffliche Pflanzen- und Insektenzeichnungen für botanische und entomologische Werke. Er lithographierte die meisten seiner Zeichnungen selbst, unterstützt von seiner Tochter Luise.


2003
Plakatausstellung auf dem Stadtgebiet von Biel:
Auf den Spuren der Maler der Familie Robert in Biel und Umgebung.
Dazu ist eine 20seitige, reich bebilderte Broschüre erschienen.


2004
Ausstellung im Museum Neuhaus:
Die Libellen und der Maler, Paul-André Robert
Dazu ist ein Kurzführer unter demselben Titel erschienen.

Buchvernissage
Libellenatlas „Odonata“
In Zusammenarbeit mit der Stiftung Sammlung Robert gibt das Schweiz. Zentrum für die kartographische Erfassung der Fauna (SZKF) mit der Schweiz. Entomologischen Gesellschaft (SEG) neu in seiner Reihe Fauna Helvetica den Libellenatlas „Odonata“ heraus. Er ist mit Zeichnungen und mehr als 60 bisher unveröffentlichten Farbtafeln von Paul-André Robert illustriert


2005
Ausstellungen im Museum Neuhaus:
Die Welt der Vögel, Werke von Léo-Paul und Paul-André Robert und
Kleines Panorama der Vogelillustrationen von der Renaissance bis Léo-Paul Robert

Serie der Kurzführer der Stiftung Sammlung Robert, Nr. 2: „Die Vögel und ihr Maler, Léo-Paul Robert“

„Entre ciel et terre“, Videofilm von François Amiguet und Walter Kohler-Chevalier

Festival Science et Cité, Woche mit Vorträgen zum Thema Vögel, unter anderem : Faszination Vogelzug, Léo-Paul Robert and His Place in the History of Modern Bird Art, Die Sprache der Vögel, Wie fliegen Vögel ?


PAPILIORAMA KERZERS
23h55 Schmetterlinge und Kunst (Es ist fünf vor zwölf)
21. 9. 2005 – Mai 2006
Die Ausstellung zeigt Aquarelle und Lithographien von Jonas David Labram (1785-1852), Léo-Paul Robert (1851-1923) und Paul-André Robert (1901-1977) aus dem Besitz der Stiftung Sammlung Robert. Die Werke stellen Raupen und Schmetterlinge dar und ermöglichen einen direkten Vergleich der damaligen Schmetterlingsvielfalt mit der heutigen traurigen Situation dieser faszinierenden Insekten im Seeland.


2006

Ausstellung im Museum Neuhaus:
Pigeon vole !
Vincent Chablais, Mireille Gros, Alex Hanimann, Luzia Hürzeler, Robert Ireland, Pascal Landry, René Zäch, Véronique Zussau

Acht Auseinandersetzungen von zeitgenössischen Künstlerinnen und Künstlern mit dem Thema «Vögel» (im Rahmen der permanenten Ausstellung der Vogelbilder von Léo-Paul und Paul-André Robert).



Europäischer Tag des Denkmals / Journées européennes du patrimoine
Sonntag / Dimanche 10. 9. 2006
Besuch im Haus und Garten des Robert-Hauses im Jorat/Orvin BE



Robert-Haus im Jorat (Orvin-Tal)
1907 – 2007. Hundert Jahre Bewahrung einer Region

Ausstellung im Museum Neuhaus,
19. Dezember 2006 bis 11. März 2007

Das Atelier-Haus in Le Jorat bei Orvin wurde 1907 vom Künstler Léo-Paul Robert, nach eigenen Plänen erbaut. In diesem am Jurasüdfuss gelegenen, einsamen und idyllischem Anwesen entstanden der grösste Teil seines künstlerischen Spätwerks sowie das Hauptwerk seines jüngsten Sohnes Paul-André Robert. Auch Philippe Robert, ein anderer Sohn des Künstlers, hat in dieser Gegend zahlreiche Landschaften gemalt. Der Jorat ist nicht nur ein Ort der künstlerischen und wissenschaftlichen Inspiration, sondern er hat auch eine hohe ökologische Bedeutung.
Die Ausstellung präsentiert eine Reihe von Landschaften aus dieser Gegend, die erstmals in Biel gezeigt werden, sowie einen DVD-Kurzfilm von Yvan Kohler und Walter Kohler-Chevalier.




2007

Der Garten Eden der Familie Spinner

24.05. – 05.08.07, im Rahmen des 25. Jubiläums der Sammlung Robert

„Hohes Gras. Ein paar Obstbäume. Verblühender Goldregen. Buschwerk. Ein leicht und streng wirkendes Riegelhaus, bewachsen mit zartblauen Glyzinien, halb verborgen hinter hohen Falschen Akazien. Und überall Farbtupfer wie in einer Blütenwiese.“ So beschrieb Hanspeter Gschwend einmal den Garten der Familie Spinner, am Südhang des Juras ob Biel, fasziniert von dessen Vielfalt und Harmonie.

Was dem flüchtigen Blick des Spaziergängers kaum auffällt, gilt unter Kennern aus der ganzen Welt als eine Art Garten Eden, berühmt durch viele erlesene Schöpfungen der Zuchtkunst, etwa Iris in den raffiniertesten Formen, mitten im gewöhnlichen Gras blühend. Heinrich Spinner, der zusammen mit seiner Frau Marianne den Garten vor fünfzig Jahren angelegt hat, wehrte sich stets gegen den Begriff „Naturgarten“. „Ein Garten ist nicht wilde Natur, war nie Natur – ein Garten ist Menschenwerk. Gartenarbeit ist Kulturarbeit: Auswahl, Gestaltung, Pflege, Zucht.“ Dass die Gestaltung des Gartens im Einklang mit der Natur stehen muss, galt für das Ehepaar Spinner von allem Anfang an als Grundprinzip.

Mit seiner Hommage an den Garten der Familie Spinner scheint Walter Kohler-Chevalier die Gedanken von Heinrich Spinner weiter gesponnen zu haben. In minutiöser Arbeit hat er ein Jahr lang, von Februar bis November 2006, gegen hundert Pflanzen auf künstlerische Art (Estampes, Originaldrucke) bearbeitet, um einen Teil der grossen Vielfalt des Spinnerschen Gartens festzuhalten. Ob Knöterich, Geissblatt, Malve, kriechender Günsel, Nachtkerze, Mohn oder Glyzine, einzeln porträtiert wird auch – oder gerade – die Schönheit und Unverwechselbarkeit des unscheinbarsten Pflänzchens sichtbar gemacht. Der Transfert von der Natur zur Kunst wird zum künstlerischen und botanischen Erlebnis: Verfremdung und Gestaltung im Einklang mit der Natur.

Walter Kohler-Chevalier umrahmt seine Ausstellung mit einem Videofilm von Yvan Kohler über den Garten der Familie Spinner mit dem Titel „Vier Jahreszeiten“, gedreht zwischen 1994 – 1999, sowie mit Bildern der Fotografin Jeanne Chevalier zum gleichen Thema aus dem Jahre 1985.

Zur Vernissage am 23. Mai 2007 um 18.00 Uhr spricht Hanspeter Gschwend.