Collection Robert



+ Portrait

- Pilze

- tropische Blumen

- Libellen und Larven

- Landschaftsbilder







Paul-André Robert
Biel 10. November 1901 – Orvin 20. August 1977

1901 Geburt im Ried bei Biel am 10. November. Grossneffe von Léopold, Enkel von Aurèle Robert, Sohn von Léo-Paul und Bruder von Théophile und Philippe Robert.

ab 1908 Die Familie verbringt die Sommermonate im Jorat bei Orvin BE, den Winter in St-Blaise NE.

1914-1923 Schulen in Neuenburg, künstlerische Ausbildung bei seinem Vater Léo-Paul Robert, dessen engster Mitarbeiter er wird, namentlich für die Vogel- und Raupenaquarelle. Zu dieser Zeit Arbeiten als Taxidermist (Vogelpräparat für das Musée d’histoire naturelle de Neuchâtel).

1923 Tod von Léo-Paul Robert. Paul-André betreut das Werk seines Vaters und führt es fort.

1924-1925 Es entstehen 76 Aquarelle für das Pilzbuch von J. Jaccotet: Les champignons dans la nature.

1925-1926 Ausbildung an der Académie Ranson in Paris.

1928-1929 Kunstunterricht bei seinem Bruder Théophile in Paris (Komposition, Stillleben), Einfluss des Malers Gustave Buchet. Studium der ägyptischen Kunst im Louvre.

1930 Heirat mit Madeleine Favre. Fortan wohnhaft im Jorat bei Orvin, im Winter Auslandsaufenthalte.

1934 Beginn der Serie seiner zahlreichen naturwissenschaftlichen Publikationen bei Delachaux & Niestlé und im Iris Verlag Bern/Plon Paris, mit den 64 Aquarellen für Les papillons dans la nature.

1935 Aufenthalt in Monaco, wo er am Musée océanographique für die Publikationen Kunstgebilde des Meeres und Muscheln und Schneckengehäuse arbeitet.

1936-1937 Zahlreiche Zeichnungen und 64 Aquarelle für Les Insectes, 2 Bände.

1938 18 Aquarelle für die Alpenblumen ausserdem 32 Aquarelle und 72 Zeichnungen für Fleurs des eaux et des marais.

ab 1940 Widmet er sich auch der Ölmalerei (Landschaften, Stillleben, Porträts, religiöse Themen), um den Unterhalt seiner Familie zu gewährleisten.

1940-1951 Zahlreiche Zeichnungen und Aquarelle für La vie des oiseaux, les rapaces, les échassiers und les passereaux, insgesamt 5 Bände.

1949-1952 Papillons d’Europe, 2 Bände.

1956-1958 Flore et végétation des Alpes, 2 Bände sowie 48 Aquarelle für Les Libellules.

1960 32 Aquarelle für Perruches australiennes et autres psittacidés.

1962 32 Aquarelle für Splendeurs de la faune marine.

1966 32 Aquarelle für Fleurs tropicales.

1973 Ernennung zum Ehrendoktor der Universität Neuenburg für seine wissenschaftlichen Arbeiten über die Libellen und ihre Larven.

1977 Tod im Jorat am 20. August.