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THÉOPHILE ROBERT
1879 Ried bei Biel - 1954 Neuenburg
1879 Geburt in Biel im „Unteren Ried“, dem Familiensitz, den sein Grossvater Aurèle erworben hatte. Sohn von Léo-Paul und Berthe Robert-de Rutté.
1893-1895 Schulen in Neuenburg und Lausanne.
1896-1897 besucht Kurse an der Universität und der Akademie Neuenburg. Arbeitet mehrere Monate im Atelier von Clement Heaton in Neuenburg.
Oktober 1898 Mai 1899 Während seines Aufenthaltes in Montpellier beim Maler Eugène Burnand (Freund seines Vaters) reift sein Entschluss, Maler zu werden.
Oktober 1899 März 1900 Aufenthalt in Fiesole und Florenz zusammen mit seinen Eltern. Weiterführung der Ausbildung bei seinem Vater. Er schliesst Freundschaft mit Pierre Godet und lernt René Auberjonois kennen.
1900-1907 Studium der Malerei in Paris, im Atelier de la Grande Chaumière. Während zwei Jahren Kurse bei Jean-Léon Gérôme an der Ecole des Beaux-Arts und beim Porträtmaler Jacques-Emile Blanche. Anschliessend Fortführung seiner Ausbildung in den Ateliers von Prunet und La Gandara. Dazwischen immer wieder Aufenthalte im Ried in Biel, in Saint-Blaise, Lugano und Rom.
September 1908 Heirat mit Agnès Miéville. Das Paar verbringt den Winter in Berlin. Im Frühling lässt es sich im Familiensitz in Saint-Blaise nieder.
1909 Freundschaft mit Charles-Edouard Jeanneret (Le Corbusier). Zahlreiche wichtige Ausstellungen in der Schweiz und in Deutschland.
1912 Realisierung einer grossformatigen Kreuzigung (Fresko) im Chor der Pauluskirche in Luzern (Architekt Karl Moser). Seine Karriere festigt sich.
1918-1919 Robert arbeitet im Atelier von Le Corbusier und Amédée Ozenfant an der rue Jacob 20 in Paris.
1919-1929 Eigenes Atelier an der rue de l’Arbre sec 46 in Paris. Verbringt meistens den Sommer in der Schweiz.
1921 Grosser Erfolg am Salon des Indépendants mit dem Bild Sommernachmittag (Après-midi d’été).
1921-29 Intensive künstlerische Periode in Paris. Einzel- und Kollektivausstellungen in der ganzen Welt (Frankreich, Schweiz, Deutschland, Japan usw.), zusammen mit bekannten Zeitgenossen.
Ende 1922 Vertrag mit der Galerie Druet, Paris. Freundschaft mit dem Maler Roger Bissière.
1929 gewinnt er einen Wettbewerb zur Ausgestaltung der katholischen Kirche in Tavannes (Berner Jura), zusammen mit Gino Severini aus Rom und Alexandre Blanchet aus Genf.
1930 verlässt er Paris und lässt sich definitiv in Saint-Blaise nieder.
1930-1939 Mehrere Aufträge für Kirchenausstattungen und Porträts. In dieser Periode entstanden nur wenige Staffeleibilder.
1937 Ein Brand zerstört einen grossen Teil seines Ateliers in Saint-Blaise (Ölbilder, Bücher, Briefe, Dokumente). Seine Gesundheit leidet unter diesem Ereignis.
1940 Bekehrung zum Katholizismus. Es folgt eine andauernde kreative Periode. Bis zum Lebensende verfertigt er zahlreiche Staffeleibilder (Porträts, Kompositionen, Akte, Landschaften, Stillleben, Blumensträusse). Mehrere Ausstellungen sind ihm gewidmet.
24. Februar 1954 Tod in Neuenburg.
Einige Monate später Einweihung des permanenten Ausstellungssaals „Théophile Robert“ im Kunstmuseum in Neuenburg. Grosse Retrospektivausstellung im dortigen Saal der „Amis des arts“.
1979 Wichtige Retrospektivausstellung zu seinem 100. Geburtstag im Kunstmuseum, Neuenburg.
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