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Bruno Meier 1905 1967
Die Blauen Blätter
Mit den „Blauen Blättern“ von Bruno Meier besitzt die Stiftung Sammlung Robert einen weiteren Exponenten, der die Arbeit der Künstler Robert in gewissem Sinne weiter trägt. Mit Feinheit und Eleganz stellt Bruno Meier die Pflanze in ihrer möglichen Variation und ihren Reizen dar. Bedacht auf die Darstellung von einzelnen Objekten, zeigen die Bilder Formen- und Farbenreichtum wie auch die Faszination, die von der Ästhetik der Pflanze ausgeht. Was in diesen Ausschnitten zu erahnen ist gleichsam wie bei den Künstler Robert ist die vollumfängliche Schönheit der Natur und den aufmerksamen und bewundernden Blick des Künstlers für die kaum beachteten, einfachen Formen.
Die „Blauen Blätter“ sind ursprünglich als kleine Gaben und Liebesbezeugungen von Bruno Meier an seine Frau Alice entstanden, die mit Sprachstunden den kargen Lebensunterhalt bestritt. Somit ist die Zartheit und Aufmerksamkeit, welche in diesen Bildern zu finden ist, auch soweit zu versinnbildlichen, dass die Liebe eine „zarte Pflanze“ sei.
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